von gigge am 19. Jan, 18:54
Die Wissenschaftsjahre erreichen genau jene Personen, die eh schon überzeugt sind. Der Mathematik soll im Jahr 2008 zu mehr Publicity verholfen werden. Der Wissenschaftssoziologe Peter Weingart hat im Auftrag des deutschen Bundesforschungsministeriu
ms die verschiedenen Formate der Wissenschaftskommunikation
international verglichen (schreibt die ZEIT). Bislang unveröffentlicht. Eh klar.
5 Millionen Euro wird in das Mathejahr hineingesteckt, damit die Bevölkerung kapiert: Mathematik ist gut und wichtig. Typisch top down.
Irgendwie wiederholt sich alles: Hauptzielgruppe sind Schüler und Lehrer (siehe Sparkling Science in Österreich, Lange Nacht der Forschung und andere Rohrkrepierer)
Nett für die PR-Agenturen, ein enormer Aufwand für die Forschungsinstitutionen. Ich habe die besten (langfristigen) Erfahrungen gemacht mit Gruppen/Institutionen, für die wir gemeinsam unspektuläre Führungen/Exkursionen/Labo
rübungen durchgeführt haben.
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