Thema: Lebenswelten

WIENER FESTWOCHEN_INTO THE CITY

Eine Information aus meiner mailbox: „science.art.mus ic.“ – Was passiert, wenn Künstler für eine Nacht die Technische Universität Wien übernehmen? Samstag, 24. Mai 2008, 19 Uhr Technische Universität Wien, Hauptgebäude, Karlsplatz 13, 1040 Wien Wissenschaft boomt, auch in der Kultur. In ihrer Programmreihe „Into the City“ beschäftigen sich die Wiener Festwochen heuer intensiv mit den Eigenheiten der Wissensproduktion an einem speziellen Ort der Forschung: Sie öffnen die Technische Universität Wien am Samstag, 24. Mai ab 19 Uhr für eine lange Nacht der Kunst – mit Werkskapelle, Powerpoint-Performance und Wirbelschichtreaktor. Sei t Jahren fordern PolitikerInnen und WissenschafterInnen den Dialog von Wissenschaft und Gesellschaft. Dass Forschung auch im Rahmen der diesjährigen Wiener Festwochen ein spannendes Thema ist, verdankt sich der Neugier von Kurator Wolfgang Schlag. Für die von ihm gestaltete  mehr...

Rückzugsgebiete

REC - das ist nicht nur die Taste am Videorekorder, sondern auch ein "neues" Wissensvermittlungsprogram m: Research and Education Cooperation. Scientist meets pupil and student. Auf österreichisch: Sparkling Science. Seit 2 Tagen diskutieren in Wien Wissenschaftler, Lehrer und Schüler über dieses Konzept der Wissensvermittlung. Der große Vorteil: viel Geld wird derzeit von der Politik bereitgestellt. Der Nachteil: Die Politik und die Sponsoren drängen auf Evaluierung. Und innerhalb der Teilnehmer mehreren sich die Bedenken: ja keine Guidlines und Indikatoren aufstellen, dann besteht die Gefahr, dass die Politik diese aufgreift und alles streamlined. Am 28. März wird über die 170 eingereichten Projekte bei Sparkling Science entschieden. Ich habe selber was eingereicht und ich hoffe, dass ich genügend Möglichkeiten eingeplant habe, dass der Wissenschaftsminister Hahn sich oft genug in den Vordergrund stellen kann. Denn das zeichnet sich ab: du  mehr...

Gewinnwarnung oder so ähnlich

Ähnlich wie börsennotierte Unternehmen eine Gewinnwarnung abgeben, möchte ich eine Studien-Warnung abgeben. Telefon läutet (11.52 Uhr). Ich hebe ab. "Namesoundso von der Firma Soundso. Ob ich 10 Minuten Zeit hätte für eine Umfrage zum Thema Energie?". Ich denke mir, okay habe mal ein Buch drüber gelesen. Irgendetwas werde ich schon antworten können. Die Befragung beginnt: Welche Energieträger ich kenne? Ich: Erdöl, Erdgas, Kohle, Sonnenenergie, usw. Die Fragerei geht so weiter. Dann werde ich einzeln Eigenschaften zu den Energieträgern abgefragt. Sympatisch? Umweltfreundlich? Zukunftsträchtigt? Inzwisc hen dauert das Ganze schon 13 Minuten. Was sie unter biogene Energieträger versteht, frage ich. Sie: weiß nicht, na Erdöl, Erdgas und so ein Zeug halt. Und wir nähern uns dem Kern der Befragung (inzwischen 12.16 Uhr): Ob ich das Unternehmen OMVGas kenne? OMV ja, aber ÖMVGas nein. Ob ich E.On Gas kenne?  mehr...

Saurier in der Volksbank

Fast umgehaut hätt es mich mit dem Fahrrad heute früh: In der Hernalser Hauptstraße war ein Saurier los. Ein großes Plakat verdeckte eine ganze Volksbank-Filiale. Ist auch endlich das Bankwesen auf die Wissenschaft gekommen. Über den ganzen Sommer eine Ausstellung plus Gewinnspiel in der Volksbank. Da sollte die BAWAG aber gleich mit einer Zigarren-Ausstellung nachlegen. Oder die Raika mit "Die Lederhose - Material, Herstellung und Lebensgefühl". mehr...

Politische Einschüchterung nach 9/11

Frisierte Forschungsberichte, Schikanen durch inkompetente Botschaftsmitarbeiter (an Gastprofessoren) und gezielte Besetzung von Beratergremien mit genehmen Wissenschaftlern sollen in den USA, das sich im Krieg gegen den Terror befindet, an der Tagesordnung stehen. Ich würde nur gerne die Argumentationskette kennen, warum Klimaforscher genauso einen Maulkorb erhalten haben. Unter den Patriot Act fällt scheinbar alles, was mit Mund aufmachen zu tun hat. Bereits 10.600 Wissenschaftler lassen sich das nicht mehr gefallen und haben eine Petition der Union of Concerned Scientist unterschrieben. (Informative Homepage, so etwa das A - Z des Missbrauches der Wissenschaft). Zum 5. Jahrestag lief auf Deutschlandradio ein Beitrag darüber. Hier der Text und hier das mp3-File. mehr...

Reisestipendien für JournalistInnen

Noch was zum Thema Reisen - folgende Nachricht kommt von Tommi Laitio, Media Programme Officer der European Cultural Foundation: As the year is approaching rapidly its end and we all make plans for the coming months, I wanted to remind you of the travel grant scheme of the European Cultural Foundation for young journalists. It is a simple procedure for funding for journalism on popular and youth cultures in Eastern and South-Eastern Europe. Maybe you or someone you know would be interested in applying still during this year. If the application is sent in this year, the travel can still be done during the first half of 2007. For people in the cultural field, you can also check our mobility grant Step Beyond: http://www.eurocult.org/w e-support-cultural-coopera tion/programmes/mobility/ Please contact me if you have any questions, Tommi Closer Look Funding scheme A travel grant opportunity for journalists to explore popular and youth cultures in the neighbouring countries of the European  mehr...

Buch&Wein ist tot! Es lebe Buch&Wein!

Das Buch&Wein, wo Scimedia seine ersten Veranstaltungs-Gehschritte machte, wird zugesperrt: Richard Jurst schreibt einen sehr persönlichen Brief über seine Gründe (leicht gekürzt): Werte Buch & Wein - Interessentinnen und Interessenten, Vorab: Es gibt neue virtuelle Adressen, unter denen ich erreichbar bin. www.buchundwein.org bzw. office@buchundwein.org Da s Antiquariat Buch & Wein hat nach acht Jahren seine Pforten geschlossen und wird an keinem anderen Ort wieder aufgesperrt. Internationales Buch&Wein-Festival 2007 Unabhängig davon arbeite ich seit knapp zwei Jahren am 1. Internationalen B&W-Festival. Wien ist die einzige deutschsprachige (Kultur)Großstadt, die kein Literaturfestival beheimatet, das von AutorInnen, Publikum und Medien gleichermaßen geschätzt und anerkannt wird. Wer das Programm von B&W kennt, weiß, dass auch die Wissenschaften nicht allzu kurz kommen und dass Lesungen auch Spaß machen dürfen.  mehr...

Neue ProfessorInnen an der Uni Wien - 1/11

Der Forschungsnewsletter der Uni Wien, Ausgabe 13, Oktober 2006, berichtet von 11 neuen Professuren die eben angetreten werden. Man staune: In dieser Elf gibt es sogar eine Frau: Elke Mader. Wenigstens im 'weichen' Fach Kultur- und Sozialanthropologie. mehr...
Lest öfters die Wiener Bezirksblätter, da erfährt ihr einfach mehr: Zum Beispiel ich, dass ich in der Hochburg der Wissenschaft wohne. Nein, nicht in Gugging, sondern in Döbling. Dort entsteht ein neues Forschungszentrum, das „weltweit für Furore sorgt.“ Die rosa Brille weggenommen: Dort wird das bestehende Boku-Gebäude erweitert und das Ganze in das „Vienna Institute for Bioengineering and Technology“ umbenant. „Wissenschaftszweige und Forschungen der Universität, die bereits internationales Ansehen genießen, werden zusammengeführt! (mit Rufzeichen)“, meint der Bezirksvize Wolfgang Walluch. Spätestens im Herbst 2009 könne mit der Lehr- und Forschungstätigkeit begonnen werden. Etwas ausführlicher und ohne rosa Brille im Standard: Neues Boku-Zentrum mehr...

Taschwer

heißt mit Vornamen Klaus, ist ebenso wie Nobiliy Zwischenschaftler in Wien – also einer, der zwischen Journalismus und in seinem Fall: (un-)akademischen Sozialwissenschaften hin und her pendelt. Als Journalist ist er seit Anfang 2007 verantwortlicher Wissenschaftsredakteur der Tageszeitung "Der Standard". Außerdem erfand und betrieb er von 1998 bis 2009 gemeinsam mit Nobility das Wissenschaftsmagazin "heureka!". Als "Akademiker" hat T. mit Kollegen den Universitätslehrgang für Wissenschaftskommunikation SciMedia ins Leben gerufen, unterrichtete ebenda und an der einen oder anderen Uni bzw. Fachhochschule und schreibt mitunter immer noch (popuär-)wissenschaftliche Texte oder Bücher über das Verhältnis von Wissenschaft/lerInnen und ihren Öffentlichkeiten. Erreichbar ist er am besten unter klaus.taschwer@derstandard .at, tel. unter 53170/292, 0699 10 89 26 99 oder sonst ab und zu laufend, kickend oder skatend am Donaukanal, im Prater oder  mehr...