Der Ö1-Radiodoktor plagiierte ungeniert...
von taschwer am 26. Feb, 16:37
...zitiert und verlinkt aber in Zwischenzeit. Siehe Kommentar weiter unten (erfreulicher Nachtrag vom 1. März, der Rest des Eintrags stammt noch vom 26. Februar:)
So gut Ö1 als Sender sein mag, so schlecht funktioniert seine Homepage: Man kennt sich nicht aus, wo was ist, es gibt keine inhaltlichen Hierarchien, keine Orientierungshilfen, Kraut und Rüben herrschen vor. Mängel im Konzept setzen sich zumindest auf den Seiten des Ö1-Radiodoktors mitunter bis in die unterste Textebene fort, wo es zu seltsamen Kooperationen kommt und Texte vollständig durch copy & paste entstehen können, wie Karin Steiner dem sciblog meldete.
Die Geschäftsführerin des Forschungsinstituts abif war bei einer Internetrecherche zum Thema Arbeitslosigkeit und Gesundheit zufällig auf eine Artikelserie zu diesem Thema gestoßen, die im Rahmen der Sendung "Radiodoktor" für die Ö1 Webseite verfasst wurde. abif und das AMS Österreich hatten bereits 2007 eine Publikation zu diesem Thema herausgegeben, und Steiner fielen sofort Parallelen dazu auf. Nach genauerer Prüfung musste sie feststellen, dass alle Texte dieser Serie aus dem "Praxishandbuch: Betriebliche und arbeitsmarktintegrative Gesundheitsförderung" 1:1 übernommen wurden und zwar ohne dieses zu zitieren.
Steiner weiter: "Da das Copyright für die Publikation lt. Impressum beim Forschungsinstitut abif liegt, müsste bei abif sogar um Erlaubnis für den Abdruck der Texte angesucht werden." Doch nicht einmal bei den angeführten Links wird das Handbuch erwähnt.
Womit wir ein un/schönes Beispiel mehr hätten für den Zustand des Medizinjournalismus in Österreich ganz allgemein und der ORF-Gesundheitsberichterstattung im Speziellen.
Link zur Publikation von abif: http://www.forschungsnetzwerk.at/downloadpub/PH_Gesundheit.pdf
Link zur Serie von Ö1: http://oe1.orf.at/libero/134911.html
So gut Ö1 als Sender sein mag, so schlecht funktioniert seine Homepage: Man kennt sich nicht aus, wo was ist, es gibt keine inhaltlichen Hierarchien, keine Orientierungshilfen, Kraut und Rüben herrschen vor. Mängel im Konzept setzen sich zumindest auf den Seiten des Ö1-Radiodoktors mitunter bis in die unterste Textebene fort, wo es zu seltsamen Kooperationen kommt und Texte vollständig durch copy & paste entstehen können, wie Karin Steiner dem sciblog meldete.
Die Geschäftsführerin des Forschungsinstituts abif war bei einer Internetrecherche zum Thema Arbeitslosigkeit und Gesundheit zufällig auf eine Artikelserie zu diesem Thema gestoßen, die im Rahmen der Sendung "Radiodoktor" für die Ö1 Webseite verfasst wurde. abif und das AMS Österreich hatten bereits 2007 eine Publikation zu diesem Thema herausgegeben, und Steiner fielen sofort Parallelen dazu auf. Nach genauerer Prüfung musste sie feststellen, dass alle Texte dieser Serie aus dem "Praxishandbuch: Betriebliche und arbeitsmarktintegrative Gesundheitsförderung" 1:1 übernommen wurden und zwar ohne dieses zu zitieren.
Steiner weiter: "Da das Copyright für die Publikation lt. Impressum beim Forschungsinstitut abif liegt, müsste bei abif sogar um Erlaubnis für den Abdruck der Texte angesucht werden." Doch nicht einmal bei den angeführten Links wird das Handbuch erwähnt.
Womit wir ein un/schönes Beispiel mehr hätten für den Zustand des Medizinjournalismus in Österreich ganz allgemein und der ORF-Gesundheitsberichterstattung im Speziellen.
Link zur Publikation von abif: http://www.forschungsnetzwerk.at/downloadpub/PH_Gesundheit.pdf
Link zur Serie von Ö1: http://oe1.orf.at/libero/134911.html


