Exklusiv vorab: Hahn über Newton & Teletext
von taschwer am 9. Nov, 22:17
Die Lange Nacht der Forschung war ja wieder einmal ein Bombenerfolg. Besuche über Besuche über Besuche. Fragt sich nur, wie die alle gezählt wurden. (Wenn ich schätzen hätte müssen, ich wäre vorab auf eine ähnliche Zahl gekommen...)
Mit dem Fernsehen könnte man theoretisch jede Woche so viele oder wohl noch mehr Leute ansprechen. Passiert aber nicht wirklich. Der demnächst gewesene Wissenschaftsminister wurde von heureka! (erscheint morgen abends) deshalb Folgendes gefragt:
heureka!: Was sagen Sie dazu, dass das ORF- Wissensmagazin „Newton“ bei weit unter 100.000 Zusehern rangiert und es Pläne am Küniglberg gibt, Wissenschaft und Religion zusammenzulegen? Sollte sich da nicht auch die Scientific Community engagieren, damit die Wissenschaft wieder einen höheren Stellenwert bekommt?
Und Hahn antwortete:
Absolut. Ich bin ja auch im Gespräch mit den ORF-Verantwortlichen. Ich sehe aber auch, dass etwa die Wissenschaftsseiten in den Printmedien ihr Publikum und dort auch von den Chefredaktionen immer größere Unterstützung finden. Was ich in Sachen ORF jedenfalls anregen würde, weil es auch verhältnismäßig nicht viel Geld kostet, wären Wissenschaftsseiten im Teletext.
Apropos: Aufschlussreich das im neuen Heft des Medizin&Wissenschaftsjournalisten: ein Porträt von Hendrik Hey, der bei den deutschen Privaten mit "Welt des Wissens" Wissenschafts-TV neu erfand. Und wen es interessiert: Der ORF-Forscherexpress wurde immerhin nach Saudi-Arabien verkauft. Das Geschäft macht natürlich eher nicht der ORF, sondern Herr Brezina.
Mit dem Fernsehen könnte man theoretisch jede Woche so viele oder wohl noch mehr Leute ansprechen. Passiert aber nicht wirklich. Der demnächst gewesene Wissenschaftsminister wurde von heureka! (erscheint morgen abends) deshalb Folgendes gefragt:
heureka!: Was sagen Sie dazu, dass das ORF- Wissensmagazin „Newton“ bei weit unter 100.000 Zusehern rangiert und es Pläne am Küniglberg gibt, Wissenschaft und Religion zusammenzulegen? Sollte sich da nicht auch die Scientific Community engagieren, damit die Wissenschaft wieder einen höheren Stellenwert bekommt?
Und Hahn antwortete:
Absolut. Ich bin ja auch im Gespräch mit den ORF-Verantwortlichen. Ich sehe aber auch, dass etwa die Wissenschaftsseiten in den Printmedien ihr Publikum und dort auch von den Chefredaktionen immer größere Unterstützung finden. Was ich in Sachen ORF jedenfalls anregen würde, weil es auch verhältnismäßig nicht viel Geld kostet, wären Wissenschaftsseiten im Teletext.
Apropos: Aufschlussreich das im neuen Heft des Medizin&Wissenschaftsjournalisten: ein Porträt von Hendrik Hey, der bei den deutschen Privaten mit "Welt des Wissens" Wissenschafts-TV neu erfand. Und wen es interessiert: Der ORF-Forscherexpress wurde immerhin nach Saudi-Arabien verkauft. Das Geschäft macht natürlich eher nicht der ORF, sondern Herr Brezina.


