SciCom08: weniger ist mehr
von gigge am 22. Nov, 22:04
Heute zu Mittag wurde die 1. SciCom-Internationale Fachtagung zu Wissenschaftskommunikation in Wien abgeschlossen. Und ich habe etwas Bauchweh, wenn ich reflektiere.
Am Donnerstag freuten sich die Organisatoren noch über 270 registrierte Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Zählte man die aufgestellten Stühle im Festsaal, kam man auf 100. Da dachte ich mir das erste Mal: irgendwas stimmt nicht (Wo sind die restlichen 170 geblieben?). Der Donnerstag verlief harmlos: maximal 80 Personen anwesend, die Panels überschnitten sich thematisch.
Ich hoffte auf die Keynotes, dazu sei anzumerken, es war nie klar, zu welchen Themen die drei Keynote-Speaker/innen referieren würden. Auf der Homepage oder im Programm keine Auskunft dazu.
Ulrike Felt beeindruckt jedesmal, auch wenn man sie schon öfters gehört hat. Die anderen beiden Keynote-Speaker waren eine Enttäuschung: Ziga Turk produzierte eine komplette Themenverfehlung. Er erzählte 5 Minuten lang, dass der Buchdruck wichtig war und anschließend 10 Minunten , dass das Internet alles verändern wird. Wir waren überrascht: das haben wir noch nicht bemerkt. Und Lloyd Anderson berichtete über die PR-Aktivitäten vom British Council. Und er konnte erst durch Nachfragen aus der Reserve gelockt werden. Und dann fiel die PR-Maske.
Weitere Anmerkungen:
die Zielgruppe: wen wollt ihr ansprechen? PR´ler, Wissenschaftsjournalisten und/oder Wissenschaftler? Welches Niveau wollt ihr voraussetzen?
Wildwuchs an Panels: 2 Panels parallel verstehe ich noch, aber gleich drei und dann noch inhaltlich ähnlich.
Feel good: die Leute in der Mittagspause in alle Himmelsrichtungen zu verstreuen, finde ich unprofessionell. Dann lieber ein Mittagsbuffett, und den Betrag auf den Tagungsbeitrag draufschlagen. Gerade diese informellen Tagesordnungspunkte sind wichtig. Netzwerken!!!!
Meine Conclusio: Mehrere Kollegen haben gemeint, Gigge erwarte dir nicht zuviel, es geht um Netzwerken. Ich erwarte mir aber Input und Anregungen -> Nächstes Jahr fahre ich wieder nach Bremen zur Wissenswerte.
Am Donnerstag freuten sich die Organisatoren noch über 270 registrierte Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Zählte man die aufgestellten Stühle im Festsaal, kam man auf 100. Da dachte ich mir das erste Mal: irgendwas stimmt nicht (Wo sind die restlichen 170 geblieben?). Der Donnerstag verlief harmlos: maximal 80 Personen anwesend, die Panels überschnitten sich thematisch.
Ich hoffte auf die Keynotes, dazu sei anzumerken, es war nie klar, zu welchen Themen die drei Keynote-Speaker/innen referieren würden. Auf der Homepage oder im Programm keine Auskunft dazu.
Ulrike Felt beeindruckt jedesmal, auch wenn man sie schon öfters gehört hat. Die anderen beiden Keynote-Speaker waren eine Enttäuschung: Ziga Turk produzierte eine komplette Themenverfehlung. Er erzählte 5 Minuten lang, dass der Buchdruck wichtig war und anschließend 10 Minunten , dass das Internet alles verändern wird. Wir waren überrascht: das haben wir noch nicht bemerkt. Und Lloyd Anderson berichtete über die PR-Aktivitäten vom British Council. Und er konnte erst durch Nachfragen aus der Reserve gelockt werden. Und dann fiel die PR-Maske.
Weitere Anmerkungen:
die Zielgruppe: wen wollt ihr ansprechen? PR´ler, Wissenschaftsjournalisten und/oder Wissenschaftler? Welches Niveau wollt ihr voraussetzen?
Wildwuchs an Panels: 2 Panels parallel verstehe ich noch, aber gleich drei und dann noch inhaltlich ähnlich.
Feel good: die Leute in der Mittagspause in alle Himmelsrichtungen zu verstreuen, finde ich unprofessionell. Dann lieber ein Mittagsbuffett, und den Betrag auf den Tagungsbeitrag draufschlagen. Gerade diese informellen Tagesordnungspunkte sind wichtig. Netzwerken!!!!
Meine Conclusio: Mehrere Kollegen haben gemeint, Gigge erwarte dir nicht zuviel, es geht um Netzwerken. Ich erwarte mir aber Input und Anregungen -> Nächstes Jahr fahre ich wieder nach Bremen zur Wissenswerte.


