Gute Forscher, schlechte Chefs
von Loeffler am 3. Mrz, 21:43
Wer in der Wissenschaft beständig gute Leistungen bringt, kommt in den meisten Fachgebieten praktisch zwangsläufig dazu, Führungsaufgaben zu übernehmen. Ob er oder sie sich dafür eignet, prüfen weder die Universitäten noch die Förderinstitutionen. Gelernt haben es die wenigsten. Schließlich gibt es im hiesigen Wissenschaftsbetrieb kaum Mittel für Personalentwicklung und anders als in Nordamerika auch nicht die Kultur, die Übernahme von Verantwortung schon früh zu fördern. Die FAZ hatte in ihrem Karriereteil (der bei dieser Zeitung kein PR-Vehikel ist) ein Hintergrundstück.


