Wer in der Wissenschaft beständig gute Leistungen bringt, kommt in den meisten Fachgebieten praktisch zwangsläufig dazu, Führungsaufgaben zu übernehmen. Ob er oder sie sich dafür eignet, prüfen weder die Universitäten noch die Förderinstitutionen. Gelernt haben es die wenigsten. Schließlich gibt es im hiesigen Wissenschaftsbetrieb kaum Mittel für Personalentwicklung und anders als in Nordamerika auch nicht die Kultur, die Übernahme von Verantwortung schon früh zu fördern. Die FAZ hatte in ihrem Karriereteil (der bei dieser Zeitung kein PR-Vehikel ist) ein Hintergrundstück.
jupe - 5. Mrz, 08:20

danke, danke, danke!!!

Fischer - 7. Mrz, 21:27

Leidgeprüft?

Willkommen im Club... ;-)
jupe - 10. Mrz, 09:21

ich selbst nicht so direkt, aber ich kenne sehr viele direkte fälle und ich bin wirklich froh, mal so direkt was darüber gelesen zu haben.
gleichzeitig finde ich aber, dass einE guteR WissenschaftlerIn nicht automatisch einE gutE VorgesetzteR sein MUSS, oder? Es ist aber seltsam, dass das ganz automatisch verlangt wird und sich diese Personen die Fähigkeiten selbst aneignen sollten (weil es doch wenige Vorbilder gibt), was natürlich niemals funktioniert. Management-learning by doing auf der Uni geht einfach nicht.
Loeffler - 10. Mrz, 19:09

FAZ-Karriere mit Penninger

Am Wochenende hat der besagte Karriereteil der FAZ (full disclosure: ich bin als freier Mitarbeiter etwas parteiisch) übrigens noch einen anderen Beitrag nachgelegt, der Österreicher interessieren könnte, nämlich ein feines ganzseitiges Porträt von Joe Penninger: http://berufundchance.fazjob.net/s/Rub2309A3DB4F3C4474B93AA8610A24AE0A/Doc~ED278B899E6BC4ADA96AF0192C0A19BA3~ATpl~Ecommon~Scontent.html