Schwurbel der Woche

Professor Doktor Thomas A. Bauer, Publizistik-Ordinarius, der hier schon einmal mit einem großartigen Schwurbel zum Thema Wissenschaftskommunikation auffiel, legt in der aktuellen (und stark verbesserten) Ausgabe von at.venture (Blattkritik folgt) zum selben Thema noch einmal kräftig nach. Man lese und staune:

"Eine Gesellschaft, die sich mit einer Referenz zu Wissen, Kommunikation und Medien, wiewohl sektoral unterschiedlich entwickelt, selbst beschreibt und dieser Selbstbeschreibung zufolge Aktionen setzt und Entscheidungen trifft, die strukturell etablieren, was man kulturell denkt, kann sich gar nicht anders verstehen denn als Gesellschaft im Wandel und als Projekt mit offenem Ausgang.
(...)
Die Zone, in der die wirtschaftliche Funktionalisierung und die kommunikative Heterarchisierung von Wissenschaft das, was man (dann) Wissen nennt, ins triviale Fach abdriften lässt, liegt vermutlich zwischen Pragmatismus und Praktikabilität.
(...)
Wissen, Erfahrung und Medien ergeben aufgrund ihrer Interferenz einen logistischen Komplex, dessentwegen man ohne Medienerfahrung nicht(s) mehr weiß, ohne Medienwissen nicht(s) mehr erfährt und ohne kritisch aufgearbeitete Erfahrung (Erfahrungswissen) mit Medien nicht vernünftig umgehen kann."

Wer dem (gesamten) Text irgendetwas Neues entnommen hat außer unverständlich formulierte Trivialitäten, möge das doch hier kundtun. Ich stifte für die originellsten Deutungen noch einmal eine Ausgabe des Büchleins "On Bullshit".
wiesel - 13. Dez, 23:04

Die kritische Erfahrung mit Medien (Medienwissen) führt bei Lektüre dieses Textes (Textlektüre) in eine Zone, die, wiewohl sektoral unterschiedlich entwickelt, doch eindeutig im trivialen Fach etabliert ist.

Nikola Langreiter - 16. Dez, 19:17

Wieso

gibt's keinen Preis für solchen Turboschwurbel?