Heureka goes Music. In neuem Gewande.

Dem Dienstag Abend erscheinenden Falter liegt wieder einmal das Wissenschaftsmagazin heureka bei. Zum 48. Mal übrigens. Weshalb es auch ein neues Layout gibt. Reaktionen darauf sind nicht ganz unerwünscht.

Das neue Heft widmet sich ganz dem Thema Musik und enthält unter anderem Folgendes – ab sofort auch im Netz unter
http://www.falter.at/heureka/archiv/06_3.php

- Zahlen bitte! Einige Größen zum Thema Musik und Wissenschaft.

- Science goes Pop.
Was die Popgruppe Queen, Laurie Anderson und Les Horribles Cernettes mit Wissenschaft zu tun haben.

- Die Macht der Musik. Neurowissenschaftler und Psychologen streiten sich darüber, wie uns das Hören und Spielen von Musik beeinflusst.

- „Wenn Ihnen Jazz gefällt...“ Die Psychologin Frances H. Rauscher im Interview über die Effekte von Musik auf Kinder und Erwachsene.

- Mathe-Musik. Was die sinnliche Kunstform mit der abstrakte Zahlenlogik zu tun hat und warum die beiden wieder zusammenrücken.

- Berechnete Klänge. Der Schweizer Mathematiker, Freejazz-Pianist und Musikwissenschaftler Guerino Mazzola im Gespräch.

- Doppelbegabungen. In erster Linie sind sie Wissenschaftler. Nebenbei sind sie aber auch Komponisten, Instrumentalisten oder Punk-Fans. Fünf Porträts.

- Karneval der Tiere. Warum Vögel und Wale singen, was Fische so alles musikalisch unterscheiden können und was Kühen gefällt.

- Klangdesign. Egal ob BMW oder Burenwurst: Die Industrie lässt ihre Produkte durch Akustikexperten zum Hörerlebnis aufpoppen.

- Balzan-Preisträger.
Der deutsche Musikhistoriker Ludwig Finscher hat eine Million Schweizer Franken gewonnen. Ein Porträt.

- Kehlmanns Kolumne.
Warum Theodor W Adorno für Thomas Mann ein schlechter musikologischer Berater war.

- Volksdümmliche Musik? Ein internationales Team von Kulturwissenschaftlern hat das Phänomen „Musikantenstadl“ erforscht.

- Zu Ende gedacht. 18 letzte Fragen an Reinhart von Gutzeit, Rektor der Universität Mozarteum.

- Literatur und Linktipps
Nikola Langreiter - 3. Nov, 11:38

Sehr schön

finde ich den neuen Schriftzug auf dem Titelblatt. Das Inhaltsverzeichnis ist für mich ein wenig verwirrend und zu dicht zusammengepickt, wobei das wachsende Ohr 'natürlich' was hermacht. Schön finde ich auch das kleinere Impressum, besonders das zierlichere Sponsoren-Logo.

Die Überschriften im Heft hätte ich nicht größer gebraucht, und: ich glaube, ich vermisse die Farbe. In den Kästen wiederum schaden die größer gesetzten Titel nicht.

Die Zitate finde ich nun besser in Szene gesetzt.
Mir gefällt auch, dass vermehrt WissenschaftlerInnen sichtbar gemacht werden. Und ganz abgesehen von der neuen Optik - diesmal kommen sogar relativ viele Wissenschaftlerinnen vor. Gibt es einen Zusammenhang mit der starken Präsenz von Autorinnen?

PS Hat sich eigentlich Herr Kehlmann schon beschwert?

SabinA - 6. Nov, 09:25

Das Heft ist poppiger, bunter und frischer, das gefällt mir sehr gut. Macht somit mehr Lust aufs Lesen.
Weniger gefallen mir die neuen Überschriften: Die Schriftart wirkt irgendwie ein bissl "patzig". Die ertsen zwei Seiten sind etwas unübersichtlich, v.a. das Inhaltsverzeichnis. Das könnte wiederum an der Schriftart liegen. Die letzte Seite finde ich - optisch - gar nicht gut. Irgendwie schließt der Text das Heft nicht ab. Er wirkt ein bisschen als ob er auseinander fällt. Vielleicht ganze Seite in einen getönten Kasten, wie z.B. das Interview mit Mazzola?
Und: der Frauenanteil, v.a. bei den Autorinnen, sticht ins Auge, und ist sehr erfreulich