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	<description>Blog für wissenschaftlich Interessierte</description>
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		<title>Synchronisation ist die Basis für das Kurzzeitgedächtnis</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 22:44:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zsolt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Forscher deckten die Kooperation der Gehirnregionen miteinander während des Kurzzeitgedächtnisses auf. Demnach sind elektrische Schwingungen zwischen den Hirnregionen entscheidend dafür, dass man sich über einen kurzen Zeitraum an etwas Gesehenes erinnern kann. Das Kurzzeitgedächtnis funktioniert, wenn die Gehirnregionen synchron schwingen und ein Informationsaustausch stattfindet. Die Wissenschaftler berichteten über ihre Ergebnisse im Fachmagazin „Nature Neuroscience“. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Forscher deckten die Kooperation der Gehirnregionen miteinander während des Kurzzeitgedächtnisses auf. Demnach sind elektrische Schwingungen zwischen den Hirnregionen entscheidend dafür, dass man sich über einen kurzen Zeitraum an etwas Gesehenes erinnern kann. Das Kurzzeitgedächtnis funktioniert, wenn die Gehirnregionen synchron schwingen und ein Informationsaustausch stattfindet. Die Wissenschaftler berichteten über ihre Ergebnisse im Fachmagazin „Nature Neuroscience“.</p>
<p>Es scheint einfach und völlig alltäglich zu sein, sich kurzfristig an etwas erinnern zu können. Das Kurzzeitgedächtnis ist jedoch trotz dieser scheinbaren Einfachheit ein komplexer kognitiver Prozess, an dem mehrere Hirnregionen beteiligt sind. Das Zusammenspiel der verschiedenen Hirnregionen während der Informationsspeicherung war bislang unklar. Am Kurzzeitgedächtnis sind die Regionen im vorderen Bereich des Gehirns beteiligt. Sehinformationen werden vorrangig im hinteren Teil des Gehirns verarbeitet. Damit man sich über einen kurzen Zeitraum erfolgreich an etwas Gesehenes erinnern kann, ist für die Zusammenführung der Informationen die Kooperation der entsprechenden Regionen miteinander erforderlich.</p>
<p>Wissenschaftler der Abteilung von Nikos Logothetis am Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik in Tübingen untersuchten die Funktionsweise des Kurzzeitgedächtnisses. Für ihre Wahrnehmungsstudie mit Affen untersuchten sie die simultane elektrische Aktivität im vorderen Gehirnbereich und einer visuellen Region. Den Tieren wurden in kurzen Abständen identische oder unterschiedliche Bilder gezeigt, während sie angeben mussten, ob das zweite Bild mit dem ersten identisch war. Dabei wurde die Gehirnaktivität aufgezeichnet.</p>
<p>Die Aktivität in jeder der beiden Regionen des Gehirns ist durch oszillatorische Schwingungen in einem Frequenzbereich gekennzeichnet, der als Theta-Band bezeichnet wird. Diese Schwingungen treten nicht unabhängig voneinander auf, denn sie sind synchron. Wie Stefanie Liebe, die Erstautorin der Studie, erklärt, sieht dies so aus, als befände sich in beiden Bereichen jeweils eine Drehtür. Die beiden Türen drehen sich im Takt, während das Gedächtnis aktiv ist. Dadurch ist ein effektiverer Informationsaustausch möglich. Die Affen konnten sich umso besser an das erste gesehene Bild erinnern, je stärker die synchrone Aktivität dieser Regionen war. Die Forscher konnten eine direkte Beziehung zwischen der Leistung der Affen und der Beobachtungen im Gehirn feststellen.</p>
<p>In der Studie wurde die Bedeutung der synchronisierten Gehirnschwingungen für die Interaktion und die Kommunikation der verschiedenen Gehirnregionen miteinander nachgewiesen. Die Basis für fast alle höheren geistigen Fähigkeiten, zu denen das visuelle Erkennen gehört, ist ein komplexes Zusammenspiel spezialisierter neuronaler netze, die sich an verschiedenen Stellen im Gehirn befinden. Wie die Bildung von Beziehungen zwischen solchen verschiedenen Regionen erfolgt und wie sie für eine kohärente Wahrnehmung, zu der ein Austausch von Informationen zu internen und externen Ereignissen erforderlich ist, zusammenwirken, bleibt größtenteils unbekannt.</p>
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		<title>Wissenschaftlich betrachtet: Wohnung einrichten</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 08:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Bezug der neuen Wohnung gibt es natürlich eine ganze Menge zu beachten, denn schließlich möchte man ja viele glückliche Jahre in dieser Wohnung verbringen und das geht oftmals nur, wenn auch die Wohnung mit viel Liebe und Hingabe eingerichtet worden ist. Allerdings muss man manches dabei beachten, denn eine Wohnung muss auch funktional sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Bezug der neuen Wohnung gibt es natürlich eine ganze Menge zu beachten, denn schließlich möchte man ja viele glückliche Jahre in dieser Wohnung verbringen und das geht oftmals nur, wenn auch die Wohnung mit viel Liebe und Hingabe eingerichtet worden ist. Allerdings muss man manches dabei beachten, denn eine Wohnung muss auch funktional sein und um auch wirklich über viele Jahre hinweg schön wohnen zu können, muss man einige Standorte von Möbeln durchaus durchdacht wählen.<span id="more-255"></span> Ob nun <a href="http://www.fashionforhome.at/schreibtische">praktischer Designer Schreibtisch</a> oder die klassische Eichenanbauwand, die aufgestellt werden soll, man sollte sich immer an folgenden Punkten orientieren:</p>
<ul>
<li>Man sollte seine Möbel niemals vor einer Heizung aufstellen, da sich sonst nicht die produzierte Wärme in der Wohnung verbreiten kann und man so unnötig heizt</li>
<li>Auf eine gute Luftzirkulation ist stets zu achten, die Möbel dürfen also keine Fenster verstellen oder direkt die Luftzirkulation kreuzen</li>
<li>Der Einfall des natürlichen Lichtes ist auch wichtig, denn scheint die etwa die Sonne besonders stark rein, muss man den Fernseher oder andere technische Geräte auch woanders aufstellen</li>
<li>Ob ein Raum hell oder dunkel ist, kann ebenfalls eine große Rolle spielen. Um gemütlich wohnen zu können, sollte man dunkle Räume noch zusätzlich mit Lampen erhellen</li>
</ul>
<p>Sind diese Punkte alle abgeklärt, kann man die Wohnung frei nach Lust und Laune einrichten und dabei einfach seinen eigenem Geschmack folgen, denn nur eine Wohnung mit persönlicher Note schafft auch eine gute Atmosphäre zum Leben.</p>
<p>Anregung für seine Wohnungseinrichtung kann man sich auf Seiten wie <a href ="http://www.fashionforhome.at">FASHION FOR HOME</a> holen, wo man aber auch günstige Designermöbel kaufen kann. Es insgesamt betrachtet also eine wichtige Angelegenheit, seine Wohnung einzurichten, denn man hat schon aus rein wissenschaftlichen Aspekten eine ganze Menge zu beachten und natürlich darf darüber hinaus der eigene Wohnungsstil nicht untergehen, denn erst mit ihm wird die eigene Wohnung auch das eigene Refugium.</p>
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		<title>Wissenschaftlich betrachtet: Funktionen von Licht</title>
		<link>http://www.sciblog.at/wissenschaftlich-betrachtet-funktionen-von-licht</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 08:17:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein schlecht oder zu wenig beleuchteter Raum kann wirkt oft nicht gerade einladend und sorgt kaum für eine gute Atmosphäre. Licht und besonders die Farbe und Helligkeit des Lichtes, haben einen großen Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden. Der Mensch braucht Licht, das dem natürlichen Licht sehr ähnlich ist. Im Laufe des Tages verändert sich dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein schlecht oder zu wenig beleuchteter Raum kann wirkt oft nicht gerade einladend und sorgt kaum für eine gute Atmosphäre. Licht und besonders die Farbe und Helligkeit des Lichtes, haben einen großen Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden. Der Mensch braucht Licht, das dem natürlichen Licht sehr ähnlich ist. Im Laufe des Tages verändert sich dieses mehrmals.<span id="more-252"></span> Je nachdem wie das Licht gerade ist, ob hell oder dunkel, dämmrig oder sehr sonnig, verändert sich auch der Hormonhaushalt des Menschen. Das Licht steuert unsere innere Uhr und somit auch unser Befinden und unsere Gefühle. Besonders die modernen Beleuchtungssysteme sind dicht an das natürliche Licht, das uns unser Leben lang begleitet, angelehnt und haben so fast genauso eine große Funktion für den Menschen wie das Sonnenlicht. Diese werden besonders in der Industrie häufig eingesetzt und passen sich dort perfekt den natürlichen Lichtverhältnissen im Außenbereich an.</p>
<p><b>Die perfekte Beleuchtung für zu Hause</b><br />
Auch im Privatbereich lässt sich mit dem richtigen Licht die ideale Atmosphäre schaffen. Eine einfache Variante hierfür ist es, in den großen Räumen des Hauses oder der Wohnung fünf bis sieben verschiedene <a href="http://www.display-magazin.net/thema/strahlenquelle/artikel--38--vom-feuer-bis-zur-kuenstlichen-lichtquelle">Lichtquellen</a> unterzubringen. Ideal verteilt sind sie, wenn diese Arten von Beleuchtung vorhanden sind:</p>
<ul>
<li>Decken- und Wandleuchten</li>
<li>Tisch- und Stehleuchten</li>
<li>Leselichter, in der Nähe von Sitzmöglichkeiten</li>
<li>Beleuchtung von z.B. Bildern, Gemälden oder farbigen Wänden</li>
<li>Schienen- oder Seilsysteme für die allgemeine Beleuchtung des Raumes</li>
</ul>
<p>Modelle, die auch für Sie eine <a href ="http://www.idealo.de/preisvergleich/ProductCategory/11633F992997.html">angenehme Atmosphäre</a> bieten, finden Sie auf idealo.de. Hier können Sie sich die besten Modelle und die preiswertesten Angebote anschauen und diese online vergleichen.</p>
<p>Einen hohen Komfort erreichen sie mit modernen Lichtsystemen, die sich sogar per Fernbedienung oder Knopfdruck dank neuster Technik steuern lassen. Mit solchen Systemen lässt sich das Licht sogar automatisch den äußeren Lichtumständen anpassen oder je nach Tageszeit einstellen. Mit dem richtigen Licht lässt sich also nicht nur eine besondere Atmosphäre herstellen, sondern auch unser Befinden beeinflussen, so sorgt helles, eher kühles Licht zum Beispiel für den richtigen Start in den Morgen und warmes, rötliches Licht für ein gemütliches und entspannendes Gefühl am Abend.</p>
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		<title>Selbstkastration bei Spinnen führt zu mehr Nachwuchs</title>
		<link>http://www.sciblog.at/selbstkastration-bei-spinnen-fuehrt-zu-mehr-nachwuchs</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 22:29:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zsolt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Forscher haben jetzt den Grund für die häufige Selbstkastration einer tropischen Spinnenart während der Paarung herausgefunden. Bei dieser Form der Selbstverstümmelung können die Spinnen mehr nachkommen erzeugen, sind jedoch für den Rest ihres Lebens zeugungsunfähig. Dadurch bleibt das abgebrochene Paarungsorgan des Männchens im Genital des Weibchens stecken, um weiterhin Spermien hineinzupumpen. So können wesentlich mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Forscher haben jetzt den Grund für die häufige Selbstkastration einer tropischen Spinnenart während der Paarung herausgefunden. Bei dieser Form der Selbstverstümmelung können die Spinnen mehr nachkommen erzeugen, sind jedoch für den Rest ihres Lebens zeugungsunfähig. Dadurch bleibt das abgebrochene Paarungsorgan des Männchens im Genital des Weibchens stecken, um weiterhin Spermien hineinzupumpen. So können wesentlich mehr Spermien als bei einer normalen Paarung übertragen werden. Andere Männchen können sich nicht mehr mit dem Weibchen verpaaren. Das opferbereite Männchen hat dadurch weitaus größere Chancen, Vater der nachkommen zu werden, wie Forscher im Fachmagazin „Biology Letters“ berichteten.</p>
<p>Die Seidenspinnenart Nephilengys Malabarensis geht bei der Paarung ganz und gar nicht zärtlich miteinander um. Das Männchen ist bis zu fünfmal kleiner als das Weibchen. Sein Paarungsorgan ist ein Taster, der zu einem Spermienüberträger umgebildet ist. Ist das Männchen bei der Paarung unaufmerksam, bricht ihm das Weibchen die Spitze des Paarungsorgans ab, um die Paarung und die Übertragung der Spermien vorzeitig zu beenden. Außerdem kann das Männchen vom Weibchen getötet und aufgefressen werden.</p>
<p>Allerdings haben die Männchen eine Gegenstrategie entwickelt. Sie trennen selbst den vollständigen Taster ab, der dann im Weibchen stecken bleibt. Die Männchen bleiben in der Nähe des Weibchens, um andere Männchen, die sich den Weibchen nähern, zu bekämpfen. Wie Erstautor Daiqin Li von der National University of Singapore sagt, erscheint dieses Verhalten zuerst eine Fehlanpassung zu sein, denn das Männchen wird dadurch unfruchtbar. Das Männchen kann jedoch aus evolutionärer Sicht davon profitieren. Die Chance zur Weitergabe seiner Gene an die nächste Generation wird dadurch erhöht. Mit dieser Strategie können sich Männchen an den sexuellen Kannibalismus der Weibchen anpassen.</p>
<p>Die Forscher setzten für ihre Studie jeweils ein Männchen der Nephilengys Malabarensis auf ein Netz eines noch unbegatteten Weibchens. Sie filmten die Paarung der Spinnen und stoppten die Zeit bis zum Abbruch durch eine der beiden Spinnen. Sie ermittelten, wie viele Spermien jeweils in den Genitaltrakt der Weibchen eingedrungen waren.</p>
<p>Das Männchen brach bei 22 von 25 Paarungen selbst den Taster ab, der im Genitalorgan des Weibchens stecken blieb. Der Taster enthielt zu diesem Zeitpunkt noch 67 bis 7 m Prozent der Spermienfracht. Beobachtungen der Forscher zufolge übertrug der Taster nach dem Abbruch noch weitere Spermien an das Weibchen.</p>
<p>Mit diesem Verhalten wird die Paarungsdauer nicht nur indirekt verlängert, sondern die Menge der übertragenen Spermien wird erhöht. Wird der Paarungsakt jedoch durch das Weibchen beendet, befinden sich deutlich weniger Spermien in der Spermientasche des Weibchens, wie die Forscher feststellten. Eine größere Anzahl an Spermien führt zu mehr nachwuchs, da die Weibchen ihre Eier mit dem Spermienvorrat, der sich in der Genitaltasche befindet, nach und nach selbst befruchten.</p>
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		<title>Gehörte Wörter können aus Gehirnwellen rekonstruiert werden</title>
		<link>http://www.sciblog.at/gehoerte-woerter-koennen-aus-gehirnwellen-rekonstruiert-werden</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 22:23:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zsolt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der neuen Methode, die von Forschern jetzt entdeckt wurde, könnte Stummen ihre Sprache wiedergegeben werden. Anhand der Gehirnwellen können Forscher ablesen, welches Wort der Mensch gerade gehört hat. Den Forschern gelang es in einem Experiment, am Aktivitätsmuster im Sprachzentrum der Teilnehmer das Gehörte zu rekonstruieren. Von einem Modell wurden die Gehirnsignale in die entsprechenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der neuen Methode, die von Forschern jetzt entdeckt wurde, könnte Stummen ihre Sprache wiedergegeben werden. Anhand der Gehirnwellen können Forscher ablesen, welches Wort der Mensch gerade gehört hat. Den Forschern gelang es in einem Experiment, am Aktivitätsmuster im Sprachzentrum der Teilnehmer das Gehörte zu rekonstruieren. Von einem Modell wurden die Gehirnsignale in die entsprechenden Worte umgewandelt und akustisch wiedergegeben. Bereits beim Hören ist mit dieser Technik die Identifizierung einzelner Wörter möglich. Die Rekonstruktionen der Wörter können sogar mit einem einfachen Spracherkennungsprogramm zugeordnet werden, wie Wissenschaftler im Fachmagazin „PloS Biology“ berichteten.</p>
<p>In absehbarer Zeit könnte diese Methode der direkten Auslesung der Sprachsignale aus dem Gehirn für Patienten, die nicht mehr sprechen können, beispielsweise durch Lähmungen oder einen Schlaganfall, hilfreich sein. Eine Weiterentwicklung dieser Technik könnte irgendwann nicht nur der Wiedergabe gehörter Wörter, sondern auch der gedachten Wörter und Sätze dienen. So könnten diese Menschen wieder mit ihrer Außenwelt kommunizieren. Wie Erstautor brian Pasley von der University of California in Berkeley mitteilte, könnte das Verstehen des Verhältnisses zwischen Gehirnsignalen und Wortklang entweder zur Sprachausgabe eines Wortes, das eine Person gerade denkt, oder zur Wiedergabe der Wörter als Text auf einem Computerbildschirm dienen.</p>
<p>Die Studie wurde mit n5 Patienten, die sich einer Hirnoperation aufgrund eines Tumors oder Epilepsie unterziehen mussten, durchgeführt. Die Patienten sind bei einer derartigen Operation munter, denn die Ärzte müssen bei dieser Operation genau die Lage wichtiger Gehirnareale prüfen. Die Gehirnaktivität dieser Patienten und die Reaktion auf verschiedene Reize werden durch feinmaschige Elektrodennetze gemessen.</p>
<p>Forscher spielten den jeweiligen Patienten für ihre Studie einzelne Wörter vor, zu denen bekannte Substantive und Verben, aber auch ausgedachte Wörter gehörten. Mit Elektroden, die auf das Gehirn aufgelegt wurden, konnte die Aktivität im Schläfenlappen der Teilnehmer exakt aufgezeichnet werden. Im Schläfenlappen befindet sich das Areal zur Verarbeitung der gehörten Sprache durch das Gehirn. Zur Zuordnung der Aktivitätsmuster zu den Schallwellenmustern der jeweils gesprochenen Wörter nutzten die Forscher zwei verschiedene Modelle.</p>
<p>Im nächsten Teil der Studie gingen die Wissenschaftler genau umgekehrt vor. Die Modelle wurden mit verschiedenen Aktivitätsmustern ausgestattet, um daraus Schallwellenmuster des Gehörten zu rekonstruieren. Ein Computer gab über eine Sprachausgabe den gehörten Klang wieder.</p>
<p>Die Rekonstruktion eines der beiden Modelle war derart gut, dass erkannt werden konnte, welches Wort gemeint war, berichteten die Forscher. Die Wiedergabe sei allerdings noch nicht perfekt. mit verbesserten Modellen und präziseren Ableitungen wäre es jedoch gut möglich, aus den Gehirnsignalen eine besser verständliche Sprache zu erzeugen.</p>
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		<title>Auslöser der Kleinen Eiszeit waren Vulkanausbrüche</title>
		<link>http://www.sciblog.at/ausloeser-der-kleinen-eiszeit-waren-vulkanausbrueche</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 22:18:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zsolt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ursachen der nachmittelalterlichen Kälteperiode waren, wie Forscher jetzt herausfanden, vier große Vulkanausbrüche am Ende des Mittelalters. Diese Eruptionen führten bereits am Ende des 13. Jahrhunderts zu einer Klimaabkühlung. Sie leiteten den Beginn einer Kälteperiode auf der Nordhalbkugel der Erde ein, die sich über mehrere Jahrhunderte erstreckte. Dadurch begann die Kleine Eiszeit deutlich früher und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ursachen der nachmittelalterlichen Kälteperiode waren, wie Forscher jetzt herausfanden, vier große Vulkanausbrüche am Ende des Mittelalters. Diese Eruptionen führten bereits am Ende des 13. Jahrhunderts zu einer Klimaabkühlung. Sie leiteten den Beginn einer Kälteperiode auf der Nordhalbkugel der Erde ein, die sich über mehrere Jahrhunderte erstreckte. Dadurch begann die Kleine Eiszeit deutlich früher und wesentlich spontaner, als Wissenschaftler bislang annahmen. Ein internationales Forscherteam berichtet darüber im Fachmagazin „Geophysical Research Letters“.</p>
<p>Die Kleine Eiszeit war das Ende einer langen Warmperiode im Mittelalter. Ab dem 15. Jahrhundert sorgte sie in Europa und Nordamerika für besonders kalte, lange Winter und für kühle, verregnete Sommer. Während dieser Zeit drangen Gletscher der Alpen bis in die Täler vor, zahlreiche Flüsse sowie die Ostsee froren mehrfach zu. Bislang war umstritten, ob Vulkanausbrüche, eine geringere Sonneneinstrahlung oder das Zusammentreffen beider Faktoren zu dieser Kälteperiode führten.</p>
<p>Erstautor Gifford Miller von der University of Colorado in Boulder sprach davon, dass nun erstmalig der Beginn der Abkühlung und so auch der Auslöser dieser Kleinen Eiszeit identifiziert wurden. Wie die Forscher angaben, liegt jetzt der Beweis vor, dass die Sonneneinstrahlung damals nur eine unwesentliche Rolle spielte. Auch ohne die verringerte Sonnenwärme wäre es zur Kleinen Eiszeit gekommen. Allein die Vulkanausbrüche und das damit verbundene Zusammenspiel mit dem Klimasystem waren dafür entscheidend.</p>
<p>Die für die Kleine Eiszeit verantwortlichen Eruptionen fanden zum Ende des 13. Jahrhunderts innerhalb von nur 50 Jahren statt. Durch den Ausstoß von Schwefelgasen und Schwebteilchen kühlte sie das Klima schnell ab, was zu einer Kettenreaktion führte. Die Strömungen im Nordatlantik veränderten sich, da das Meereis des Nordatlantik sich nach Süden vorschob. Der Wärmetransport aus den Tropen in die gemäßigten breiten ließ damit nach. Wie die Forscher berichteten, hielt die Kälteperiode über Jahrhunderte an.</p>
<p>Wie Miller sagte, haben die Forscher damit jetzt ein nachvollziehbares Rückkopplungssystem vorgelegt, mit dem die Gründe für die lange anhaltende Kälteperiode erwiesen sind. Vulkanausbrüche galten bislang nur als Klimafaktoren, die von kurzer Dauer sind und höchstens einige Jahre anhalten. Wirken solche abkühlenden Ereignisse innerhalb kurzer Zeit immer wieder auf das Klimasystem ein, könnte dies zu einem gesteigerten Kühlungseffekt führen, der langfristige Veränderungen zur Folge haben könnte.</p>
<p>Miller und seine Kollegen hatten für ihre Studie ca. 150 Proben von Pflanzenresten aus dem Ende des 13. Jahrhunderts untersucht, die bis heute im Eis der kanadischen Baffininsel konserviert waren. Die Radiokarbon-Datierung zeigte, dass alle Pflanzen damals sehr plötzlich in zwei Schüben abstarben. Sie wurden im Eis begraben. Wie die Forscher annehmen, deutet dies auf zwei abrupte Klimaabkühlungen hin. Die erste Abkühlung fand zwischen 1275 und 1300 statt, die zweite ca. 1450.</p>
<p>Die Forscher analysierten weiterhin Bohrkerne aus dem Eis des Langjökull-Gletschers auf Island. Die Forscher entdeckten auch dort Indizien für die Abkühlung. Zum Ende des nb. Jahrhunderts sowie im 15. Jahrhundert wurde mehr Eis als je zuvor abgelagert. Die Werte von der Baffin-Insel zeigten kein lokales Ergebnis, denn, denn der gesamte Nordatlantik war betroffen.</p>
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		<title>Menschenaffen treffen durchdachte Entscheidungen</title>
		<link>http://www.sciblog.at/menschenaffen-treffen-durchdachte-entscheidungen</link>
		<comments>http://www.sciblog.at/menschenaffen-treffen-durchdachte-entscheidungen#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 20:40:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zsolt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Haben Tiere die Wahl zwischen zwei Alternativen, wägen sie ihre Entscheidung genau ab. Die Entscheidungen, die Bonobos, Schimpansen, Gorillas und Oran-Utans treffen, sind durchdachter als bislang vermutet. Forscher des Max-Planck-Instituts veröffentlichten ihre Erkenntnisse ihrer Studie im Fachmagazin „PLoS ONE“. In Verhaltensexperimenten mit Menschenaffen fanden die Forscher heraus, dass die Tiere ihre Entscheidungen abwägen, wenn sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haben Tiere die Wahl zwischen zwei Alternativen, wägen sie ihre Entscheidung genau ab.</p>
<p>Die Entscheidungen, die Bonobos, Schimpansen, Gorillas und Oran-Utans treffen, sind durchdachter als bislang vermutet. Forscher des Max-Planck-Instituts veröffentlichten ihre Erkenntnisse ihrer Studie im Fachmagazin „PLoS ONE“.</p>
<p>In Verhaltensexperimenten mit Menschenaffen fanden die Forscher heraus, dass die Tiere ihre Entscheidungen abwägen, wenn sie zwischen einer Möglichkeit, die zwar sicher ist, aber kaum Gewinn verspricht, und einer Gewinn versprechenden, aber risikobehafteten Möglichkeit wählen müssen. Besonders risikofreudig sind Schimpansen und Oran-Utans.</p>
<p>Um eine Entscheidung zu treffen, ist es notwendig, die Risiken genau abzuwägen. Die Tiere stehen vor der Frage, ob es sich lohnt, für einen möglichen Gewinn die Variante zu wählen, die riskant ist und die Gefahr beinhaltet, völlig leer auszugehen. Vielleicht könnte jedoch die Möglichkeit, die zwar wenig Gewinn verspricht, aber sicherer ist, die bessere sein.</p>
<p>Daniel Haun betrieb zusammen mit Forschern der Max-Planck-Institute für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und für Psycholinguistik in Nijmegen die Studie. Die Forscher gelangten zu der Erkenntnis, dass der Homo sapiens und die vier Arten der Menschenaffen dazu fähig sind, solche Risiken abzuwägen. Wie Daniel Haun erklärte, schätzen die Tiere nicht nur die Wahrscheinlichkeit ab, leer auszugehen, sondern sie denken an die Höhe eines möglichen Gewinns.</p>
<p>Die Wissenschaftler zeigten den Affen in mehreren Versuchsreihen jeweils zwei unterschiedlich große Bananenstücke, die sie anschließend versteckten. Das kleinere Bananenstück wurde immer an denselben Platz gelegt. Das größere Stück wurde immer unter eine von mehreren umgedrehten Schalen platziert. Die Affen mussten sich entscheiden. Sie hatten ihre Chance verspielt, wenn sie auf eine leere umgedrehte Schale deuteten. Die Wahl hängt von der Größe der Chance auf Erfolg ab. Die Tiere entschieden sich immer häufiger für die sichere Variante, je mehr leere Schalen ins Spiel kamen. Kannten sie den Platz der kleineren Obststücke, gaben sich die Affen mit weniger zufrieden. Bei nur wenigen Verstecken hingegen gingen die Affen für die Chance auf ein größeres Stück das Risiko ein, nichts zu bekommen.</p>
<p>Gemäß den Angaben der Forscher spielte die Größe der Stücke eine weitere Rolle. Je größer der Unterschied war, desto häufiger gingen die Affen, um möglicherweise ein größeres Stück zu bekommen, ein Risiko ein. Besonders deutlich zeigt sich dies an der Tatsache, dass die Affen beim größten Unterschied immer zu einem Risiko bereit waren. Bei einem geringeren Größenunterschied trafen immer noch etwa 50 Prozent der Tiere die risikobehaftete Entscheidung.</p>
<p>Alle vier Menschenaffen-Arten verhielten sich ähnlich, wenn sie Entscheidungen treffen mussten. Allerdings waren die Gorillas und Bonobos nicht so risikofreudig wie Oran-Utans und Schimpansen. Die Forscher kennen den Grund dafür noch nicht, doch sie ziehen die unterschiedlichen Nahrungsgewohnheiten der Tiere in der freien Natur in Betracht. Sind nur wenige Früchte vorhanden, weichen Gorillas und Bonobos auf Blätter aus. Schimpansen und Oran-Utans hingegen suchen mit mehr Ausdauer nach Früchten.</p>
<p>Haun sagte, dass die Studie ein wichtiges Indiz dafür lieferte, dass die Gedanken der Menschenaffen noch komplexer als bisher angenommen sind. Aufgrund ihrer Studie hoffen die Forscher auf neue Erkenntnisse, nach welchen Kriterien Menschen entscheiden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Beginn des geistigen Abbaus bereits mit 45 Jahren</title>
		<link>http://www.sciblog.at/beginn-des-geistigen-abbaus-bereits-mit-45-jahren</link>
		<comments>http://www.sciblog.at/beginn-des-geistigen-abbaus-bereits-mit-45-jahren#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 20:33:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zsolt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sciblog.at/?p=225</guid>
		<description><![CDATA[Bereits im Alter von 45 Jahren stellten Forscher messbare Einbußen der Auffassungsgabe und des Gedächtnisses fest. Die geistigen Fähigkeiten des Menschen nehmen bereits im Alter von 45 Jahren ab. Das ist deutlich früher als Wissenschaftler bislang annahmen. Die Fähigkeit, Zusammenhänge schnell erkennen zu können, und die Gedächtnisleistung lassen in diesem Alter nach, was messbar ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits im Alter von 45 Jahren stellten Forscher messbare Einbußen der Auffassungsgabe und des Gedächtnisses fest.</p>
<p>Die geistigen Fähigkeiten des Menschen nehmen bereits im Alter von 45 Jahren ab. Das ist deutlich früher als Wissenschaftler bislang annahmen. Die Fähigkeit, Zusammenhänge schnell erkennen zu können, und die Gedächtnisleistung lassen in diesem Alter nach, was messbar ist. Forscher untersuchten für eine Langzeitstudie 7.390 Menschen.</p>
<p>Wie ein internationales Team von Wissenschaftlern im Fachmagazin „British Medical Journey“ berichtete, wurde innerhalb eines Untersuchungszeitraumes von zehn Jahren bei den 45- bis 49-jährigen ein Absinken der geistigen Leistungsfähigkeit von durchschnittlich 3,6 Prozent verzeichnet. Allerdings ist dieser Rückgang geringer als bei Studienteilnehmern, die 20 Jahre älter waren.</p>
<p>Bislang wurde von einem Rückgang der geistigen Leistungsfähigkeit ab einem Alter von 60 Jahren ausgegangen. Wie Archana Singh-Manoux vom University College London gemeinsam mit ihren Kollegen feststellte, wurde diese These durch die Studie widerlegt.</p>
<p>Um dem geistigen Verfall entgegenzuwirken und die Risikofaktoren für einen Rückgang der geistigen Leistungsfähigkeit zu erkennen, ist es wichtig, das Alter, ab dem dieser Trend einsetzt, zu kennen. Forscher sprechen von Hinweisen, dass Medikamente, die für das Herz eingesetzt werden, für das Gehirn hilfreich sein könnten. Risikofaktoren für einen Herzinfarkt und einen Schwund der geistigen Fähigkeiten sind Bluthochdruck, Übergewicht und erhöhte Blutfettwerte. Diese Risikofaktoren sollten, wie die Forschungen ergaben, bereits im mittleren Alter vermieden werden.</p>
<p>Gemäß den vorliegenden Erkenntnissen beginnen Demenzerkrankungen bereits lange bevor die Symptome erkennbar werden. Weiß man über ein für dieses Alter typische Nachlassen der geistigen Fähigkeiten Bescheid, kann man Abweichungen besser erkennen. Damit könnte man Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Demenzerkrankungen wie Alzheimer im höheren Alter erhalten.</p>
<p>Die Forscher untersuchten 2.192 Frauen und 5.198 Männer im Alter von 45 bis 70 Jahren für ihre Langzeitstudie. Während der Studie, die sich über die Jahre von 1997 bis 2009 erstreckte, mussten alle Teilnehmer drei Testreihen absolvieren. Dabei wurden das Gedächtnis, der Wortschatz und das verbale und mathematische Erkennen von Mustern, Zusammenhängen und Regeln getestet. In allen Altersgruppen wurden während der Tests bei Männern und Frauen Verschlechterungen festgestellt. Der Leistungsabbau war umso stärker, je älter die Teilnehmer zum Studienbeginn waren. Beim Erkennen von Zusammenhängen wurde bei den Männern und Frauen im Alter von 49 Jahren ein durchschnittlicher Rückgang von 3,6 Prozent verzeichnet, während es bei den Frauen im Alter zwischen 65 und 70 Jahren bereits 7,4 Prozent waren. Bei den Männern dieser Altersklasse wurde sogar ein Rückgang von 9,6 Prozent festgestellt.</p>
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		<title>Wie der Klimawandel die Gebirgsvegetation verändert</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 20:21:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zsolt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In die Gipfelregionen dringen immer mehr Pflanzenarten vor, die Wärme lieben. In allen europäischen Gebirgsregionen haben die Pflanzengemeinschaften bereits stärker als vermutet auf die Klimaerwärmung reagiert. Immer häufiger siedeln sich oberhalb der Baumgrenze Pflanzenarten an, die aus tieferen Gebieten stammen und Wärme bevorzugen. Bei den Pflanzen, die an das raue Klima des Hochgebirges angepasst sind, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In die Gipfelregionen dringen immer mehr Pflanzenarten vor, die Wärme lieben.</p>
<p>In allen europäischen Gebirgsregionen haben die Pflanzengemeinschaften bereits stärker als vermutet auf die Klimaerwärmung reagiert. Immer häufiger siedeln sich oberhalb der Baumgrenze Pflanzenarten an, die aus tieferen Gebieten stammen und Wärme bevorzugen. Bei den Pflanzen, die an das raue Klima des Hochgebirges angepasst sind, ist hingegen ein Rückgang zu verzeichnen, wie eine europaweite Langzeituntersuchung der Gebirgsvegetation ergab. Dazu wurden Daten aus 60 europäischen Gipfelregionen erhoben. Diese Erhebungen, über die ein internationales Forscherteam im Fachmagazin „Nature Climate Change“ berichtet, beweisen, dass sich der Klimawandel bereits auf die Pflanzenwelt auswirkt.</p>
<p>Die Forscher vermuteten in den Hochgebirgsregionen eine höhere Anzahl an wärmeliebenden Pflanzen, doch hatten sie nicht mit einer so drastischen Veränderung in kurzer Zeit gerechnet, wie Michael Gottfried von der Universität Wien berichtet. Bergwiesen, die für Zonen oberhalb der Baumgrenze typisch sind, könnten in einigen Gebieten bereits in wenigen Dekaden verschwunden sein. An deren Stelle könnten Büsche und Zwergbäume treten, die ihren Ursprung in unteren Hanglagen haben.</p>
<p>Die Forscher hatten für ihre Studie oberhalb der Baumgrenze auf den Bergen eine quadratische Messfläche in jeder Himmelsrichtung abgesteckt. In den Jahren 2001 und 2008 wurde die Vegetation in diesen Messflächen ermittelt. Die Anzeichen für die Auswirkungen der Klimaerwärmung waren in 16 der 17 untersuchten Gebirgsregionen und in 42 von 60 Berggipfeln erkennbar.</p>
<p>Wie die Forscher schreiben, ist dieser Effekt nicht immer auf der Ebene eines einzelnen Berges zu beobachten, doch wurde die Zunahme an wärmeliebenden Pflanzenarten im kontinentalen Maßstab deutlich sichtbar. Dieser Wandel vollzog sich in einem Zeitraum von weniger als einem Jahrzehnt ist ein Beweis dafür, dass die Ökosysteme schnell auf die anhaltende Klimaerwärmung reagieren.</p>
<p>Die Veränderungen der Vegetation werden vor allem durch steigende Temperaturen im Sommer in den europäischen Gebirgsregionen hervorgerufen. In den untersuchten Regionen hat sich das Klima im genannten Zeitraum um 0,76 Grad Celsius erwärmt. Die Entwicklung der Vegetation ist ein Indiz für diesen Trend. Die Zusammensetzung der Pflanzenarten veränderte sich in Regionen mit überdurchschnittlich starkem Temperaturanstieg im Sommer, zu denen die Sierra Nevada, die Pyrenäen und die schottischen Cairgorms gehören, stärker als in Gebirgsregionen mit nur geringem Temperaturanstieg.</p>
<p>Wie die Wissenschaftler feststellten, wirkt sich die Entwicklung der Bergvegetation, die durch den Klimawandel hervorgerufen wird, auf die Ökosysteme aus. Etwa 2.500 Pflanzenarten, was etwa 20 Prozent der einheimischen Gefäßpflanzen ausmacht, wachsen in Europa oberhalb der Baumgrenze. Die Wissenschaftler sprechen von einem verstärkten Schrumpfen der Habitate aus hohen Lagen. Pflanzen, die an diesen Lebensraum angepasst sind, könnten aussterben.</p>
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		<title>Wissenschaftlicher Persönlichkeitstest zur Partnersuche</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 12:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Laufe der Zeit hat sich die Partnersuche verändert, viele Singles melden sich bei diversen Communitys an, um dort einen Lebenspartner zu finden. Da hier jedoch die Kontaktaufnahme wahllos erfolgt und meist nur über das Alter und den Wohnort Auskunft gibt, ist es schwer, einen Partner mit den gleichen Interessen und Charaktereigenschaften zu finden. Daher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Laufe der Zeit hat sich die Partnersuche verändert, viele Singles melden sich bei diversen Communitys an, um dort einen Lebenspartner zu finden. Da hier jedoch die Kontaktaufnahme wahllos erfolgt und meist nur über das Alter und den Wohnort Auskunft gibt, ist es schwer, einen Partner mit den gleichen Interessen und Charaktereigenschaften zu finden. Daher wählen viele die Möglichkeit, den passenden Lebenspartner durch eine <a href="http://www.singleboerse.net/">Singlebörse</a> zu finden.<span id="more-237"></span></p>
<p>Hier werden <a href="http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/partnersuche_elitepartner/1-schritt-auf-der-partnersuche-persoenlichkeitstest_aid_451159.html">wissenschaftliche Persönlichkeitstests</a> durchgeführt, um nach Möglichkeit einen Partner mit genau den Persönlichkeitsmerkmalen und Charaktereigenschaften zu finden, der zu dem Suchenden passt. Hierbei wird zugrunde gelegt, das diese maßgeblichen Einfluss darauf haben, das zwei Menschen zusammenpassen. </p>
<p><strong>Folgende Merkmale sollen hierfür eine wichtige Rolle spielen:</strong></p>
<ul>
<li>Persönlichkeitseigenschaften</li>
<li>Werthaltungen</li>
<li>Wunsch nach Nähe</li>
<li>Einstellung zur Partnerschaft</li>
<li>Soziale Fähigkeiten in Beziehungen</li>
</ul>
<p>Durch die dann vorhandenen Forschungsergebnisse, soll es möglich sein, diese Merkmale relevant für die Partnervermittlung zu nutzen. Sie sollen Einfluss auf die Beziehungsqualität haben. Die Partnervorschläge erfolgen dann nach Punktwerten, je höher die erreichte Punktzahl ist, umso höher sollen die vorgeschlagenen, möglichen Partner mit einem Selbst übereinstimmen. </p>
<p>Trotz dieser wissenschaftlichen Persönlichkeitstests, sollte sich ein Single jedoch nicht ausschließlich auf die Partnervorschläge verlassen. Denn es wird nicht überprüft, ob die eingegebenen Angaben auch tatsächlich stimmen. Dies bedeutet, man könnte sich besser verkaufen als man tatsächlich ist. Der erste Eindruck soll ausschlaggebend sein, was jedoch wenn der Schein trügt und beispielsweise ein älteres Bild zu sehen ist. Oder wenn die Größen- und Gewichtsangabe nicht mehr der Realität entspricht. Viele wollen sich definitiv besser darstellen als das was sie tatsächlich sind. </p>
<p>Vorsicht ist auch geboten bei Partnervorschlägen, wo man denkt &#8220;WOW&#8221; das muss mein Traumpartner sein. Denn man kann sich nie sicher sein, ob die Angaben den wahren Begebenheiten entsprechen. Die Partnervermittlungsagenturen empfehlen, das man ehrlich antwortet, sich nicht verkünstelt oder bei unliebsamen Fragen flunkert usw. jedoch ist es nicht immer einfach, einzuschätzen, ob die Angaben und Antworten auch der Realität entsprechen.</p>
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